BG empfängt Pokalturnier-Ausrichter Ulm

Brion Rush (rechts) tritt mit den Veilchen gegen seine Ex-Klub Ulm an. Bild: Florian Achberger

1. Februar 2018 – Die BG Göttingen hat am vergangenen Wochenende bewiesen, dass sie den Kampf um den Ligaverbleib angenommen hat. Auf die gute Leistung gegen Bayreuth möchte das Team von BG-Headcoach Johan Roijakkers aufbauen und den nächsten Favoriten in Bedrängnis bringen. Am kommenden Samstag, 3. Februar, empfangen die Veilchen den easyCredit TOP FOUR-Ausrichter ratiopharm ulm. Die Partie, die um 18 Uhr in der Sparkassen-Arena beginnt (live auf Telekom Sport), wird von der ZUFALL logistics group präsentiert. Die Mannschaft von Ulms Headcoach Thorsten Leibenath belegt derzeit den achten Tabellenplatz und kämpft somit um die Teilnahme an den easyCredit BBL-Playoffs. Tickets für das Duell gegen die Schwaben gibt es noch im Vorverkauf in der BG-Geschäftsstelle (Schützenplatz 2, Göttingen), bei den bekannten AD-ticket-Vorverkaufsstellen, hier im Online-Ticketshop und am Samstag ab 16:30 Uhr an der Arena-Kasse.

In rund zwei Wochen geht es für die Ulmer um den ersten Titel dieser Saison. Als Ausrichter sind die Münsterstädter automatisch für das Pokalturnier qualifiziert – müssen im Halbfinale jedoch gegen den aktuellen easyCredit BBL-Tabellenführer und Favoriten, den FC Bayern München, ran. Momentan gilt die ganze Konzentration der Leibenath-Truppe aber dem Ligageschehen.

Die Ulmer haben sich in der Hinrunde nicht so souverän wie in der vergangenen Saison präsentiert, in der sie als Spitzenreiter in die easyCredit BBL-Playoffs gingen, und sind auf dem Transfermarkt tätig geworden. „Ulm hat seinem Kader mit Luka Babic und Jerrelle Benimon in der Tiefe Erfahrung hinzugefügt“, sagt Roijakkers. Beide Akteure waren im Hinspiel im Oktober noch nicht dabei, dennoch ließen die Hausherren der BG um den Ex-Ulmer Brion Rush keine Chance (65:89).

Schwer wog für Leibenath der Ausfall von Center Tim Ohlbrecht, der sich einer Operation unterziehen musste, seit Ende Dezember aber wieder auf dem Parkett steht. Dafür muss der BG-Gegner nun das Fehlen seines effektivsten Akteurs Luke Harangody kompensieren, der am Sprunggelenk operiert wurde. Beim 87:72-Erfolg gegen Science City Jena am vergangenen Wochenende konnte zudem US-Forward Benimon nicht mitwirken, der nach Angaben des Klubs im Training umgeknickt war. Kapitän Per Günther kam aufgrund von Leistenproblemen nur rund zwölf Minuten zum Einsatz.

Doch Leibenath hat ausreichend Qualität in seinem Kader, um verletzte Spieler zu ersetzen. Gegen Jena punkteten US-Forward Ryan Thompson (24 Zähler), der deutsche Nationalspieler Ismet Akpinar (19), US-Guard Trey Lewis, der Neuseeländer Issac Fotu (je 11) sowie US-Forward Da’Sean Butler (10) zweistellig. Lewis erzielt im Schnitt die meisten Ulmer Punkte (12,1), gefolgt von Fotu (11,9) und Thompson (11,6). Die meisten Rebounds holt Benimon (6,7) vor Butler (4,6) und Fotu (4,0). Bester Assistgeber ist Günther (3,8). „Jeder Spieler, den sie haben, kann Spiele im Alleingang gewinnen“, so Roijakkers.