BG empfängt Tübingen zu wichtigem Duell

Dominic Lockhart (Mitte) und die Veilchen wollen den Abstand zu den Tigers vergrößern. Bild: Pressefoto ULMER/Fabian Lämmle

1. März 2018 – Mit dem kommenden Gegner hat die BG Göttingen noch eine Rechnung offen. Anfang Dezember bescherte das Team von BG-Headcoach Johan Roijakkers den WALTER Tigers Tübingen ihren ersten Saisonsieg. Bisher ist kein weiterer Erfolg hinzugekommen – und das soll aus Sicht der Veilchen, die den Vorsprung auf die Tigers vergrößern wollen, auch so bleiben. Die Schwaben um Ex-Veilchen Mathis Mönninghoff sind am kommenden Samstag, 3. März, ab 18 Uhr zu Gast in der Sparkassen-Arena (live auf Telekom Sport). Tickets für das wichtige Duell im Kampf um den Ligaverbleib gibt es noch im Vorverkauf in der BG-Geschäftsstelle (Schützenplatz 2, Göttingen), bei den bekannten AD-ticket-Vorverkaufsstellen, hier im Online-Ticketshop und am Samstag ab 16:30 Uhr an der Arena-Kasse.

Für BG-Neuzugang William Buford steht nicht nur sein Debüt im lila Trikot, sondern auch das Spiel gegen sein ehemaliges Team an. In der Saison 2015/16 ging der 28-jährige US-Guard für die Tübinger auf Korbjagd. Von Bufords damaligen Teamkollegen sind aber nur noch Aufbauspieler Jared Jordan und Co-Trainer Aleksandar Nadjfeji, der damals noch Spieler war, in Tübingen. Jordan gehört heute wie damals zu den Tigers-Leistungsträgern, steht im Schnitt rund 27 Minuten auf dem Parkett, in denen er 6,9 Punkte erzielt, 2,6 Rebounds holt und 6,1 Assists gibt.

Bester Tübinger Punktesammler und Rebounder ist US-Forward Reggie Upshaw (14,6/6,7), der im Hinspiel (67:80) ein Double-Double erzielte (20 Punkte, zehn Rebounds). Im Dezember noch nicht dabei war Malcom Lee, der inzwischen im Schnitt für 12,8 Tigers-Zähler zuständig ist und 4,8 Assists gibt. „In Jordan und Lee hat Tübingen jetzt zwei Spieler, die für andere kreieren können“, sagt Roijakkers. Weitere Leistungsträger im Kader von Tigers-Headcoach Mathias Fischer sind die US-Guards Barry Stewart (10,9 Punkte) und Ryan Brooks (24 Minuten Einsatzzeit), sowie der ebenfalls nach-verpflichtete Center Javon McCrea (11,0 Punkte/4,8 Rebounds). „In McCrea haben sie innen an Stärke gewonnen“, so der BG-Trainer. Mönninghoff kommt im Schnitt auf rund 20 Minuten pro Spiel.

Im statistischen Vergleich sind beide Teams fast auf Augenhöhe. Während Tübingen im Schnitt mehr Punkte erzielt (75,4) als die Veilchen (74,8), holt die Roijakkers-Truppe mehr Rebounds (32,1) als die Fischer-Mannschaft (30,8). Im Hinspiel, bei dem Fischer sein Debüt als Tigers-Trainer gab, wurde den Veilchen eine sehr schlechte Wurfquote von insgesamt nur 35 Prozent zum Verhängnis, während die Tübinger 49 Prozent ihrer Wurfversuche versenkten.