BG will gegen Frankfurt nachlegen

Mathis Mönninghoff und die Veilchen wollen den Erfolg aus dem Pokalspiel gegen Frankfurt wiederholen. Bild: Christian Becker

5. März 2021 – Nach dem Derbysieg gegen die Basketball Löwen Braunschweig steht für die BG Göttingen gleich das nächste Duell gegen einen direkten Konkurrenten auf dem Spielplan. Das Team von BG-Headcoach Roel Moors trifft am Sonntag, 7. März, bereits zum dritten Mal in dieser Saison auf die FRAPORT SKYLINERS (15 Uhr, Sparkassen-Arena, live auf MagentaSport), die durch ihren gestrigen 84:75-Erfolg gegen RASTA Vechta nun acht Siege und damit einen mehr als die Südniedersachsen auf dem Konto haben. Die Fanfreundschaft zwischen den Göttinger und Frankfurter Anhängern muss aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin digital ausgelebt werden. „Frankfurt hat eine sehr starke Defensive“, sagt BG-Co-Trainer Thomas Crab. „Gegen Vechta haben sie das Spiel im dritten Viertel gewonnen, weil sie sehr gut aus der Kabine gekommen sind.“

Das erste Duell zwischen Göttingen und Frankfurt war auch gleich das erste offizielle Pflichtspiel in der Saison 2020/21. Im MagentaSport BBL Pokal im RASTA Dome zeigten sich die Veilchen Mitte Oktober in beachtlicher Frühform, während die Hessen sich als Team noch finden mussten. Die Veilchen gewannen souverän 79:64 und legten den Grundstein für den Einzug in TOP FOUR um den MagentaSport BBL Pokal. Deutlich besser agierte die Mannschaft von SKYLINERS-Headcoach Sebastian Gleim dann im Liga-Spiel Mitte Januar, das die BG deutlich 63:81 verlor. Vor allem Frankfurts Topscorer Matt Mobley bekamen die Moors-Jungs nicht unter Kontrolle; der Guard erzielte 30 Punkte. „Im Pokalspiel waren Mobley und Quantez Robertson nicht gut“, erinnert sich Crab. „Außerdem ist Joe Rahon ein Spieler, der besser zu Mobley passt als Emmanuel Lecomte.“

Im Schnitt erzielt Mobley 19,1 Zähler pro Partie und ist damit zweitbester Scorer der gesamten Liga. Im SKYLINERS-Kader punkten zudem Jon Axel Gudmundsson (12,7) und Rasheed Moore (10,9) durchschnittlich zweistellig. Das Trio erzielt somit fast 43 Punkte pro Spiel und ist damit für mehr als die Hälfte aller Frankfurter Zähler verantwortlich. Die Hessen kommen durchschnittlich auf 76,6 Punkte pro Partie – so wenig erzielt kein anderes Erstliga-Team.

Einer der effizientesten Frankfurter Akteure ist immer noch Robertson. Der Liga-Veteran erzielt im Schnitt 8,4 Punkte pro Spiel, holt 4,6 Rebounds und gibt 3,5 Assists. „Zu Saisonbeginn hatte Robertson Probleme, aber jetzt ist er wieder zurück auf seinem alten Level. Er macht ein bisschen von allem“, so Crab. Bester SKYLINERS-Rebounder ist Marcel Kessens (5,5). Die meisten Assists gibt der nachverpflichtete Rahon (3,6). „Um gegen Frankfurt eine Siegchance zu haben, müssen wir Mobley und Gudmundsson kontrollieren“, sagt der belgische Assistenztrainer. „Außerdem müssen wir gegen die starke Frankfurter Verteidigung sehr diszipliniert spielen.“