BG will gegen Würzburg ihren Rhythmus wiederfinden

Am Sonntag trifft die BG um Mathis Mönninghoff (links) auf s.Oliver Würzburg mit Ex-Veilchen Will Buford. Bild: Viktor Meshko

25. März 2022 – Für die BG Göttingen bleibt nicht viel Zeit, um die Partie gegen Heidelberg zu verdauen, denn am Wochenende steht gleich das nächste wichtige Duell auf dem Programm. Das Team von BG-Headcoach Roel Moors empfängt am Sonntag, 27. März, s.Oliver Würzburg (15 Uhr, Sparkassen-Arena, live bei MagentaSport). Die Unterfranken haben sich im Kampf gegen den Abstieg unlängst mit einem wichtigen Sieg – dem achten – gegen den vergangenen Veilchen-Gegner, die MLP Academics Heidelberg, etwas Luft zum 17. Tabellenplatz verschafft. Aber wie auch die Heidelberger benötigen die Würzburger weiterhin Siege, um in der easyCredit BBL zu bleiben. „Für Würzburg ist jedes Spiel ein Endspiel, und so präsentieren sie sich im Moment auch“, sagt BG-Assistenztrainer Olivier Foucart. „Sie haben einen guten Rhythmus, spielen gut organisiert und mit viel Selbstbewusstsein.“ Tickets für das Duell mit den Süddeutschen gibt es bei den bekannten Kartenvorverkaufsstellen, telefonisch über die Ticket-Hotline (Tel.: 0180-6050400) oder hier im Online-Ticketshop. Für Kurzentschlossene öffnet die Kasse an der Sparkassen-Arena am Sonntag um 13:30 Uhr.

Schon im Hinspiel zwischen beiden Teams Ende des Jahres hatte sich gezeigt, dass es in der Liga keine leichten Gegner gibt und auch die Mannschaften, die im unteren Teil der Tabelle stehen, alles andere als einfach zu besiegen sind. Am Ende behielten die Südniedersachsen die Nerven und gewannen in Würzburg 86:79. Es war das erste Spiel der Unterfranken unter ihrem neuen Headcoach Sasa Filipovski. Im Vergleich zum Hinspiel hat sich der Würzburger Kader verändert. Forward Abdul-Malik Abu und US-Guard Charles Callison geben Filipovski mehr Optionen und sorgen für Entlastung. Vor allem Aufbauspieler Callison kompensiert den verletzungsbedingten Ausfall von Luciano Parodi, steht im Schnitt fast 26 Minuten auf dem Parkett, erzielt 10,7 Punkte und gibt 3,2 Assists. Am vergangenen Wochenende kam der Guard gegen Heidelberg auf 19 Zähler. Abu erzielte in rund 16 Minuten 15 Punkte.

Mit Abstand effizientester Würzburger ist Desi Rodriguez. Der US-Forward erzielt im Schnitt 14,6 Punkte pro Partie und holt 5,6 Rebounds. Ebenfalls zweistellig punkten Aufbauspieler Cameron Hunt (12,2 Zähler), Ex-Veilchen Will Buford (11,4), Callison und Parodi (10,2). Zweitbester Rebounder der Franken ist der Deutsch-Australier Craig Moller (4,6) gefolgt von Buford (3,8). Die meisten Assists gibt Parodi (5,4) vor Hunt (3,5). „Würzburg hat einige qualitativ hochwertige Spieler“, sagt Foucart. „Hunt und Callison sind sehr kreative Guards, die gut im Pick-and-Roll und in der Isolation sind. Buford hat viel Wurfkraft; Rodriguez, Abu und Filip Stanic sind sehr dominant unter dem Korb.“

Bei der Auswahl ihrer Würfe sind die Würzburger fast das genaue Gegenteil von den Göttingern. Das Filipovski-Team trifft von allen Teams der Liga die meisten Würfe aus dem Zwei-Punkte-Bereich (rund 22 pro Partie), nimmt dafür aber auch die wenigsten Dreier (rund 20). Die Veilchen treffen pro Spiel rund 18 Zweier und stehen damit zusammen mit dem FC Bayern München am Ende der Rangliste. Obwohl es für die Moors-Truppe von außen in den vergangenen beiden Partien nicht so gut lief, weist sie immer noch die beste Dreier-Trefferquote der Liga auf (rund 39 Prozent). „Um gegen Würzburg zu gewinnen, müssen wir in erster Linie mit einem komplett anderen Rhythmus als gegen Heidelberg spielen, mit mehr Tempo, mehr Kreativität und mehr Aggressivität“, so der belgische Co-Trainer. „In der Offensive müssen wir besser organisiert sein und in der Defensive weniger Fehler machen.“

Das Sicherheits- und Hygienekonzept wurde an die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen angepasst. Es gilt weiterhin die 2G+-Regel. Zugelassen sind nur geimpfte oder genesene Personen, die zusätzlich einen zertifizierten Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorlegen müssen. Personen, die bereits eine dritte (Booster-) Impfung erhalten haben, benötigen keinen Test. Nicht impffähige Personen sowie Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind von der 2G+-Regel ausgenommen. In der gesamten Sparkassen-Arena gilt eine FFP2-Maskenpflicht, am Platz darf die Maske abgenommen werden. Eine Personalisierung der Tickets entfällt, sodass Karten ohne Umschreibung weitergegeben werden können.