Youngsters verlieren Playdown-Auftaktspiel

11. März 2019 – Die BG Göttingen Youngsters haben ihr erstes Playdown-Spiel in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL/U16) verloren. Die Mannschaft von Youngsters-Headcoach Jan Sauerbrey musste sich zum Auftakt der Best-of-three-Serie auswärts beim Friedenauer TSC 66:88 (28:39) geschlagen geben. „Wir haben immer noch zu viele Schwankungen in unserem Spiel“, sagte Sauerbrey. „Es gibt Phasen, in denen wir dem Gegner überlegen sind und das Spielfeld dominieren, und dann plötzlich schlechte Entscheidungen treffen und überhaupt nicht mehr verteidigen.“

Die Youngsters verschliefen den Start ins Spiel und fanden erst nach einigen Minuten in ihren Rhythmus. Auch im zweiten Viertel zeigte der Veilchen-Nachwuchs keine überzeugende Leistung, sodass er zur Halbzeitpause 28:39 zurücklag. „Wir haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte Sauerbrey, dessen Team zu oft ungezwungen den Ball verlor. Nach dem Seitenwechsel ließen die Göttinger ihr Können kurz aufblitzen und hielten im dritten Abschnitt mit dem Gegner mit (50:62). Im letzten Viertel dominierten die Friedenauer wieder das Spiel, bauten ihren Vorsprung aus und gewannen souverän.

Doch ganz unzufrieden war Sauerbrey mit der Leistung seiner Schützlinge nicht: „Vor allem die Spieler von der Bank haben sich super präsentiert und mehr Verantwortung übernommen.“ Nun muss seine Mannschaft am kommenden Sonntag vor heimischem Publikum im zweiten Duell gegen die Berliner einen Sieg einfahren, um ein drittes, entscheidendes Spiel zu erzwingen und den Ligaverbleib noch zu sichern. „Friedenau ist eine Mannschaft, gegen die wir eigentlich in der Lage sein müssten zu gewinnen“, so Sauerbrey.

Friedenauer TSC – BG Göttingen Youngsters 88:66 (39:28)
Die Viertel im Überblick: 16:12; 23:16; 23:22; 26:16
Friedenauer TSC: Machowski (27 Punkte/2 Dreier, 3 Assists), Posch (15), Lühr (11/1), Farivar Meermar (8), Amokwu (8, 8 Rebounds), Mynter (7/2), Dovgan (6), de Almeida Rosa (4), Mario (2), Tomic, Koch.
BG Göttingen Youngsters: Dreni (14 Punkte), Zelanto Vorsovksy (10/2 Dreier), Herbst (10), Salimi (9/2), Walberg (8, 16 Rebounds), Becker (6/2), Rensing (4), Völke (2, 4 Assists), Christou (2), Haase (1), Dohrmann, Henze.