
15. Januar 2026 – Nach dem Arbeitssieg bei den SBB Baskets in Magdeburg wartet zum Rückrundenstart in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein starker Gegner auf die BG Göttingen. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß empfängt am Samstag, 17. Januar, die Eisbären Bremerhaven (18:30 Uhr, Sparkassen-Arena). Die Partie wird präsentiert von der Polizei Niedersachsen. Der Tabellenvierte von der Nordsee ist den Göttingern (Zweiter) mit nur einem Sieg weniger auf den Fersen. „Bremerhaven spielt immer noch mit einem hervorragenden Tempo. Wir müssen versuchen, sie ins Halbfeld zu zwingen“, sagt BG-Assistenztrainer Patrick Carney. „Sicherlich wird Bremerhaven ein paar Anpassungen vornehmen. Aber im Prinzip sind sie immer noch dasselbe Team, gegen das wir vor einem guten Monat gespielt haben.“ Sporteurope.TV überträgt das Spiel hier live – es ist im Rückrundenpass inklusive. Der Rückrundenpass enthält nicht nur die Göttinger Partien, sondern alle ProA-Spiele bis zum Ende der Hauptrunde.
Tickets für das Duell mit den Nordseestädtern gibt es noch hier im Online-Ticketshop, an der Ticket-Hotline unter 01806-991170 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus allen Netzen) sowie bei den bekannten Kartenvorverkaufsstellen. Auch die Rückrunden-Dauerkarte ist noch erhältlich (neun Spiele schauen, acht zahlen). Die Arena-Kasse öffnet am Samstag um 17 Uhr. Die Eintrittskarte gilt als Fahrausweis in allen GÖVB-Linien. Wichtiger Hinweis: Das Sicherheitskonzept wurde von der BG in enger Abstimmung mit dem Sicherheitsdienst umfassend überarbeitet und an die aktuellen Sicherheitslagen sowie behördlichen Vorgaben angepasst. Das bedeutet, dass Taschen, Rucksäcke und andere Gegenstände, die größer als DIN A4 sind, nicht mit in die Arena genommen werden dürfen und es aus sicherheitstechnischen Gründen auch keine zentrale Abgabestelle geben wird. Eine Ausnahme stellen Fahrradhelme dar - diese dürfen in die Arena mitgenommen werden.
Auf das Hinspiel in Bremerhaven Anfang Dezember blicken die Göttinger mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Partie entschieden die Südniedersachsen deutlich 84:67 für sich, verloren allerdings zwei Spieler: Kevin Buckingham zog sich nach elf Sekunden Spielzeit eine Meniskus-Verletzung zu, Janis Jünemann brach sich das Handgelenk – beide haben seitdem kein Spiel mehr für die BG absolviert. Auch Eisbären-Spieler Till Isemann verletzte sich und fällt mit einem Fingerbruch seitdem aus. Isemann war im Hinspiel mit 17 Punkten Bremerhavens Topscorer; bei den Veilchen kam Julius Böhmer auf 25 Zähler. „Im Hinspiel haben wir unseren Gameplan sehr gut umgesetzt, wussten welche Spielzüge wir wie verteidigen wollen, haben das Tempo kontrolliert und gegen ihre Pick-and-Roll-Verteidigung gute Lösungen gefunden“, sagt Carney.
Im Schnitt die meisten Eisbären-Punkte pro Spiel erzielt der kanadische Guard Elijah Miller (15,6). Ebenfalls zweistellig punkten US-Guard Jemarl Baker Jr. (13,6), der deutsche Forward Jannis von Seckendorff (11,1) sowie US-Forward Carlos Carter (10,4). Die meisten Rebounds holen im Schnitt Isemann (5,5), der deutsche Center Hendrik Warner (4,9) und von Seckendorff (4,6). Miller gibt die meisten Assists pro Partie (6,5). „Miller, Baker und Carter sind Schlüsselspieler. Aber auch von Seckendorff kann mit seiner Athletik gefährlich werden. Wenn Isemann Samstag dabei ist, müssen wir gegen ihn einen besseren Job als im Hinspiel machen“, so Carney.
Ein Ausrufezeichen setzte das Team von Eisbären Headcoach Steven Esterkamp vor zwei Wochen, als es Tabellenführer Phoenix Hagen in Hagen 80:79 besiegte. Vergangenes Wochenende folgte ein 89:80-Erfolg gegen die PS Karlsruhe Lions. Im statistischen Vergleich bewegen sich die Veilchen mit Bremerhaven auf Augenhöhe. Beide Teams treffen ihre Würfe ähnlich hochprozentig (BG: 48,9 Prozent; Bremerhaven: 48,1), kommen auf gleich viele Assists (je 19) und Ballverluste (je 15). Knapp besser als die Göttinger ist Bremerhaven bei den Steals (7 zu 6). Die Veilchen haben die Nase bei den Rebounds (38 zu 36) und den Punkten (89 zu 84) vorn. „In den vergangenen Spielen haben wir den Fokus darauf verloren, was einzelne Spieler des Gegners können – das müssen wir in der Verteidigung wieder verbessern und physischer agieren“, sagt Carney. „In der Offensive ist das Tempo immer wichtig und wie wir ihre Verteidigung attackiere wollen.“