Veilchen empfangen Aufsteiger SBB Baskets

Im Hinspiel vor knapp drei Wochen war BG-Headcoach Fabian Strauß mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. Bild: Hartmut Boesener

29. Januar 2026 – Nur knapp drei Wochen nach dem Hinspiel der BG Göttingen bei den SBB Baskets steht nun schon das Rückspiel zwischen den beiden BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Ligisten an. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß empfängt den Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt am Samstag, 31. Januar, ab 18:30 Uhr in der Sparkassen-Arena. Im Hinspiel taten sich die Göttinger gegen physische Baskets ohne drei Stammspieler (Mathis Mönninghoff, Janis Jünemann, Kevin Buckingham) lange Zeit schwer, kämpften sich aber zu einem 89:82-Erfolg. „Die Baskets waren physischer und athletischer als wir. Die Athletik kann man nicht beeinflussen, aber die Physis ist Einstellungssache“, sagt BG-Assistenztrainer Patrick Carney. „Außerdem haben wir unseren Gameplan nicht gut umgesetzt.“ Sporteurope.TV überträgt das Spiel hier live – es ist als Einzelspiel ohne Abo buchbar (pay per view).

Tickets für das Duell mit dem Liga-Neuling gibt es noch hier im Online-Ticketshop, an der Ticket-Hotline unter 01806-991170 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus allen Netzen) sowie bei den bekannten Kartenvorverkaufsstellen. Die Arena-Kasse öffnet am Samstag um 17 Uhr. Die Eintrittskarte gilt als Fahrausweis in allen GÖVB-Linien. Wichtiger Hinweis: Das Sicherheitskonzept wurde von der BG in enger Abstimmung mit dem Sicherheitsdienst umfassend überarbeitet und an die aktuellen Sicherheitslagen sowie behördlichen Vorgaben angepasst. Das bedeutet, dass Taschen, Rucksäcke und andere Gegenstände, die größer als DIN A4 sind, nicht mit in die Arena genommen werden dürfen und es aus sicherheitstechnischen Gründen auch keine zentrale Abgabestelle geben wird. Eine Ausnahme stellen Fahrradhelme dar - diese dürfen in die Arena mitgenommen werden.

Während die BG ihre beiden Partien seit dem Hinspiel in Magdeburg gewann, blieb die Mannschaft von SBB-Headcoach Eiko Potthast sieglos und belegt mit fünf Saisonerfolgen den 16. Tabellenplatz. Die 84:95-Niederlage gegen Spitzenreiter Phoenix Hagen ist für die Baskets verschmerzbar; doch zuhause gaben sie gegen die RheinStars Köln eine 21-Punkte-Führung Anfang des dritten Viertels noch aus der Hand und verloren 89:93. 30 Punkte von US-Guard Daivian Williamson reichten nicht. Gegen Köln nicht auflaufen konnte US-Forward De’Vondre Perry (krank) – für ihn sprang der Litauer Modestas Paulauskas ein, der sich nach Rückenbeschwerden im Aufbautraining befindet und dessen Einsatz nach Baskets-Angaben nicht eingeplant war.

Im Schnitt erzielt Williamson die meisten Baskets-Punkte (16,2 pro Spiel) gefolgt von Perry (12,7), dem deutschen Forward Nigel Pruitt und US-Center Michael Hughes II (je 12,4). Ebenfalls zweistellig punktet US-Guard Trey Stewart (10,6). Die meisten Rebounds holen Hughes (7,6), Paulauskas (7,3) und Perry (6,1). Bester Vorlagengeber ist Kapitän Martin Bogdanov (6,0 Assists pro Spiel), der im Hinspiel gegen die Veilchen ein Double-Double erzielte (18 Punkte, 10 Assists). „Wir müssen Hughes unter dem Korb kontrollieren. Bogdanovic hat unserer Pick-and-Roll-Verteidigung im Hinspiel Probleme bereitet und sich in der zweiten Halbzeit zu wohlgefühlt. Gegen ihn müssen wir physischer agieren. Pruitt wirft momentan sehr gut – ihn dürfen wir nicht in seinen Rhythmus kommen lassen“, sagt Carney.

Vor drei Wochen versuchte die Potthast-Truppe die Göttinger mit viel Physis zu stoppen. Daraus resultierten 33 Freiwürfe für die Südniedersachsen, die 27 davon trafen (82 Prozent). Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg war das gewonnene Reboundduell (41:32). „Beim Rebounding waren wir erst zum Ende des Spiels besser. Wir haben uns diese Woche darauf fokussiert, die Stärken und Schwächen ihrer Spieler besser zu kennen und wie wir bestimmte Dinge in ihrer Verteidigung attackieren wollen“, so Carney. „Gegnerunabhängig müssen wir mit hohem Tempo spielen – das haben unsere Guards gegen Tübingen schon viel besser gemacht. Daran müssen wir anknüpfen.“

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