
12. Februar 2026 – Nach dem knappen Heimerfolg gegen die Bayern Giants Leverkusen steht für die BG Göttingen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gleich schon der nächste Auftritt vor eigenem Publikum an. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß empfängt am Samstag, 14. Februar, die Paderborn Baskets in der Sparkassen-Arena; Tip-off ist um 18:30 Uhr. Die Partie wird präsentiert von der Gesellschaft für bedrohte Völker - Für Menschenrechte. Weltweit. Mit dem Aufsteiger haben die Göttinger noch eine Rechnung offen, denn das Hinspiel verloren sie 70:82. „Im Hinspiel waren wir aufgrund der Verletzungen in einer schwierigen Phase. Unser Fokus war nicht da, und wir hatten physische Probleme“, sagt BG-Assistenztrainer Patrick Carney. „Samstag wollen wir unser wahres Gesicht zeigen.“ Sporteurope.TV überträgt das Spiel hier live – es ist als Einzelspiele ohne Abo buchbar (pay per view).
Tickets für das letzte Heimspiel vor der Länderspielpause gibt es noch hier im Online-Ticketshop, an der Ticket-Hotline unter 01806-991170 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus allen Netzen) sowie bei den bekannten Kartenvorverkaufsstellen. Die Arena-Kasse öffnet am Samstag um 17 Uhr. Die Eintrittskarte gilt als Fahrausweis in allen GÖVB-Linien. Wichtiger Hinweis: Das Sicherheitskonzept wurde von der BG in enger Abstimmung mit dem Sicherheitsdienst umfassend überarbeitet und an die aktuellen Sicherheitslagen sowie behördlichen Vorgaben angepasst. Das bedeutet, dass Taschen, Rucksäcke und andere Gegenstände, die größer als DIN A4 sind, nicht mit in die Arena genommen werden dürfen und es aus sicherheitstechnischen Gründen auch keine zentrale Abgabestelle geben wird. Eine Ausnahme stellen Fahrradhelme dar - diese dürfen in die Arena mitgenommen werden.
Beim Hinspiel Ende Dezember in Paderborn standen der BG nur sieben einsatzfähige Profis zur Verfügung, zudem fehlte Strauß aufgrund eines grippalen Infekts. Die geschwächten Göttinger waren nicht in der Lage mit der Baskets-Physis mitzuhalten und leisteten sich 28 Ballverluste. Da halfen auch 54 Rebounds und eine Dreier-Trefferquote von 38 Prozent nicht die Turnover zu kompensieren. Nicht zu stoppen waren der dänische Guard Jonathan Klussmann (25 Punkte) sowie US-Guard Branden Maughmer (19), die auch durchschnittlich zu den besten Paderborner Punktesammlern gehören. „Insbesondere gegen Klussmann haben wir keinen guten Job gemacht, ihn nicht aus der Zone gehalten und ihm zu viele offene Würfe gegeben“, sagt Carney.
Die BG war nicht das einzige Team, das Klussmann in dieser Saison nicht unter Kontrolle bekam. Bei zwölf von bisher 19 Einsätzen erzielte der Däne 20 Punkte oder mehr pro Spiel – durchschnittlich sind es 19,8, womit er zweitbester ProA-Werfer ist. Ebenfalls zweistellig punktet der kanadische Forward Efosa Osawe (16,7 Zähler pro Spiel), der im Hinspiel verletzt fehlte. Maughmer (11,4) und US-Center Jalen Johnson (11,2) komplettieren das zweistellig punktende Quartett. Die meisten Rebounds holen durchschnittlich Osawe (7,9) und Johnson (6,3); Maughmer (5,2) und Klussmann (3,7) geben die meisten Assists. „Die Paderborner wissen genau, welchen Spielern sie den Ball geben müssen, um erfolgreich zu sein. Das machen sie gut“, so Carney.
Das Team von Baskets-Headcoach Milos Stankovic, Bruder des Bonner Cheftrainers Marko Stankovic, hat sich im Kampf um den Ligaverbleib inzwischen ein wenig Luft verschafft. Mit acht Siegen liegen die Nordrhein-Westfalen derzeit auf dem 15. Tabellenplatz und haben zwei Siege Vorsprung auf Platz 17. Die vergangenen beiden Partien gegen Hagen und Bremerhaven verlor das Stankovic-Team. Seit dem Hinspiel keine Niederlage mehr geleistet haben sich hingegen die Göttinger, die in fast allen Statistik-Kategorien besser sind als die Paderborner. Nur bei der Freiwurfquote (78 Prozent) und der Ballverlusten (13,0) sind die Baskets besser. „Gegen Leverkusen haben wir unsere beste defensive Leistung in dieser Saison gezeigt, daraus aber kein Kapital geschlagen, weil wir nicht gut genug auf Angriff umgeschaltet haben“, sagt Carney. „Wir müssen gegen Paderborns Verteidigung bessere Lösungen als im Hinspiel finden.“