
25. April 2026 – Die BG Göttingen hat sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale gesichert. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Samstagabend gegen die PS Karlsruhe Lions 96:90 (42:42) und kann nun nicht mehr vom dritten Tabellenplatz verdrängt werden. Vor 3.010 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena fingen sich die südniedersächsischen Gastgeber nach einem schwachen ersten Viertel und kämpften sich ins Spiel. Dieses blieb im Anschluss über die gesamte Zeit spannend. Im letzten Abschnitt setzten sich die Göttinger vier Minuten vor dem Ende etwas ab, doch die badischen Gäste gaben nicht auf und holten sich die Führung zurück. In der Schlussphase verteidigten die Veilchen stark und sicherten den 23. Saisonerfolg. Bester BG-Werfer war Zach Jackson mit 25 Punkten. Daniel Kirchner erzielt ein Double-Double (12 Punkte/10 Assists). Für die Lions traf Isaiah Hart am häufigsten (22 Zähler). Die Highlights der Partie sind in Kürze hier bei Sporteurope.TV verfügbar.
Die Veilchen erwischten keinen guten Start ins Spiel. Zwar brachte Wes Dreamer die Hausherren durch einen Dreier 3:2 in Front, doch die Karlsruher konterten zum 3:7 (2.). Erneut war es Dreamer, der die BG heranbrachte, aber die Baden spielten mit mehr Energie, trafen ihre Würfe und zogen auf 8:17 davon (5.). Nach einer Strauß-Auszeit lief es etwas besser – Jordan Sears verkürzte durch vier Zähler in Folge zum 12:19 (7.). Aber in der Offensive kamen die Göttinger nicht richtig in Schwung. Die Karlsruher nutzten dies, um ihren Vorsprung auf 12:27 auszubauen (9.). Robin Lodders stellte mit der Viertelsirene das 14:27 her.
Im zweiten Abschnitt versuchten die Veilchen sich in Partie zu kämpfen. Zunächst wehrten sich die Lions recht erfolgreich dagegen, sodass es bei einem größeren Abstand blieb (16:31/13.). Dann drehte Jackson auf. Der US-Guard traf nach Offensiv-Rebound, legte mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 21:31 nach und schloss einen persönlichen 10:0-Lauf mit einem Dreier zum 26:35 ab (15.). Die Göttinger waren nun offensiv in der Partie angekommen und verkürzten den Rückstand Angriff für Angriff. Mönninghoff verwandelte drei Freiwürfe zum 32:38; kurz darauf versenkte Dreamer seinen nächsten Dreier zum 36:38 (18.). Den Ausgleich besorgte Sears. Jackson brachte die BG erstmals seit der ersten Minute wieder in Front (40:38/19.). In die Halbzeitpause ging es ausgeglichen (42:42).
Nach dem Seitenwechsel spielten beide Teams auf Augenhöhe. Dreamer glich per Dreier zum 45:45 aus (21.). Karlsruhe legte nun immer vor, die BG zog nach (51:51/23.). Dann erarbeiteten sich die Lions einen kleinen Vorsprung (51:56), sodass Strauß die nächste Auszeit nahm. Seine Jungs fingen sich wieder und holten sich mit zwei Dreiern in Folge die Führung zurück (57:56/25.). Aber es blieben leichte Vorteile auf Seiten der Karlsruher, sodass die Göttinger mit einem 68:70-Rückstand ins Schlussviertel gingen.
Im letzten Viertel sorgten Nils Schmitz und Zach Jackson für die nächste BG-Führung (73:72/32.). Doch das Duell blieb weiterhin eng – die Führung wechselte hin und her. Nach Punkten von David Ejah zum 73:76 nahm Strauß die nächste Auszeit (33.). Jackson und Kirchner trafen zum 78:76, Sears erhöhte nach einem Steal auf 80:76 und zwang Lions-Headcoach Demond Greene zu einer Auszeit (34.). Davon ließen sich die Göttinger nicht beeindrucken und zogen davon (85:78/36.). Die nächste Greene-Auszeit wirkte besser. Durch einen 0:9-Lauf holten die Karlsruher sich die Führung zurück (85:87/38.). Sears antwortete mit einem Dreier und baute den Vorsprung 17 Sekunden vor dem Ende auf 92:89 aus (40.). Den folgenden, schnellen Dreier vergaben die Löwen und foulten im Gegenzug Sears, der neun Sekunden vor dem Ende beide Freiwürfe zum 94:89 traf und den Sieg sicherte.
Fabian Strauß (Headcoach BG Göttingen): „Karlsruhe ist in der Rückrunde auch durch die Nachverpflichtung von Isaiah Hart immer stärker geworden. Wir haben heute nicht physisch genug angefangen, wollten aggressiv rausgehen, waren in einige Situationen aber konstant einen Schritt zu spät. Ab dem zweiten Viertel haben wir das besser gemacht und Stopps geholt. Hätten wir im ersten Viertel zwei, drei Dreier mehr getroffen, hätten wir auch eine andere Energie in der Defensive gehabt. Alles in allem war das für uns wichtig, und ich gratuliere den Jungs, dass sie das Ding hier geholt haben. Vor so einer Kulisse hat es Spaß gemacht. Jetzt geht es darum, nächste Woche nochmal einen draufzulegen, mit breiter Brust Richtung Playoffs zu gehen und sich für alle Sachen zu wappnen.“
Demond Greene (Headcoach PS Karlsruhe Lions): „Göttingen hat am Ende definitiv verdient gewonnen, nachdem es für sie letzte Woche in Nürnberg ein blödes Ende gewesen ist. Wir sind auf einer kleinen Mission hergekommen. Wir haben in den vergangenen Wochen die Playoff-Teams Hagen und Bremerhaven geschlagen, sodass unser Mindset war, uns beim nächsten Playoff-Team für die Playoffs zu qualifizieren. Das war unsere Motivation diese Woche im Training. Wir haben über lange Phasen gut gespielt, am Ende haben uns ein paar Fehler das Genick gebrochen. Aber für mich war heute wichtig, dass wir gegen so ein starkes Team mithalten. Wir wollen in die Playoffs kommen, da auch nochmal Gas geben und der Liga zeigen, dass wir da mithalten können.“
BG Göttingen – PS Karlsruhe Lions 96:90 (42:42)
Die Viertel im Überblick: 14:27, 28:15, 26:28, 28:20
Zuschauende: 3.010
BG Göttingen: Schmitz (2 Punkte), Ramstedt (n.e.), Sears (21/1 Dreier), Kirchner (12/4, 10 Assists), Haase (n.e.), Drescher (4), Lodders (2), Nguyen (n.e.), Mönninghoff (6/1), Jünemann (5), Jackson (25/2), Dreamer (19/5, 7 Rebounds).
PS Karlsruhe Lions: Olenyi, Hart (26 Punkte/2 Dreier, 6 Assists), Williams (16/3), Kuku (8/2), Oba (7, 7 Rebounds), Binapfl (3), Haarmann (n.e.), Dawson (3/1), George (n.e.), Ejah (19/1).
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