
12. Juni 2026 – Ein Premiere feiert die Göttinger Sparkassen-Arena Ende August: Zum ersten Mal wird die deutsche Frauen-Basketball-Nationalmannschaft ein Länderspiel in der südniedersächsischen Universitätsstadt austragen. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange empfängt am Sonntag, 23. August, ab 17:30 Uhr Ungarn zum zweiten Testspiel in der Vorbereitung auf die Heim-Weltmeisterschaft in Berlin (4. bis 13. September). „Ungarn ist keine zufällige Wahl — das ist eine Mannschaft, die bei der Weltmeisterschaft dabei sein wird und die wir dort möglicherweise wieder treffen“, sagt Lange. „Solche Testspiele sind Gold wert: Wir bekommen hochklassige Qualität gegen einen echten WM-Konkurrenten, in einem Moment, in dem unsere WNBA-Spielerinnen noch nicht bei uns sind. Das ist keine Einschränkung — das ist eine Chance für unseren Kader, sich zu beweisen. Und für uns als Staff, den aktuellen Stand klar zu sehen. Auf dieses Spiel freue ich mich sehr." Tickets für die Länderspiel-Premiere gibt es ab sofort hier im DBB-Ticketshop, telefonisch unter 01806 997724 (0,20 Euro pro Anruf aus allen Netzen) sowie an allen CTS Eventim Vorverkaufsstellen.
Über den genauen Kader des in der Weltrangliste auf Platz elf gestiegenen deutschen Teams lässt sich noch nichts Finales sagen. Voraussichtlich werden die Spielerinnen aus der WNBA zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht dabei sein. Trotzdem dürfen die Fans in Göttingen sich auf hochklassigen Basketball und eine hochmotivierte Mannschaft freuen, die bei der WM in Berlin um eine Medaille mitspielen möchte. Lange wird sich bei diesem Test auf Spielerinnen wie die dann hoffentlich genesene Marie Gülich, Alexis Peterson (Villeneuve d'Ascq Lille Metropole/FRA), Emily Bessoir (Lointek Gernika/ESP), DBBL-MVP Alexandra Wilke (Rutronik Stars Keltern), Emma Eichmeyer (Saarlouis Royals) oder Alina Hartmann (ALBA BERLIN) stützen. Dazu kommen sicher einige junge Talente, die alles für den Sprung in den WM-Kader tun werden, beispielsweise Clara Bielefeld (Texas Christian University/USA) oder auch Lina Falk (Pepperdine University/USA).
Die ungarischen Basketball-Frauen gehören seit einigen Jahren wieder zur erweiterten europäischen Spitze – und das, obwohl die ganz großen internationalen Erfolge bislang noch fehlen. Beim jüngsten WM-Qualifikationsturnier in Istanbul bestätigte Ungarn diesen Aufwärtstrend mit Siegen gegen Japan (77:65), Argentinien (92:81) und die Türkei (89:74). Niederlagen gab es gegen Kanada (53:75) und Australien (58:71). Im Mittelpunkt stand dabei einmal mehr Dorka Juhász. Die 26-jährige Power Forward/Centerin ist längst das Gesicht des ungarischen Frauenbasketballs. Nach ihrer College-Karriere an der University of Connecticut und ihrem Engagement bei den Minnesota Lynx entwickelte sie sich in dieser Saison auch in Europa zur absoluten Topspielerin. Mit Galatasaray (Zweiter der Women's EuroLeague) gewann sie in Istanbul zusätzliche Popularität – entsprechend groß war die Aufmerksamkeit beim Qualifikationsturnier in der Türkei.
Sportlich war Juhász der entscheidende Faktor für Ungarn. Gleich zum Auftakt gegen Japan explodierte sie förmlich: 35 Punkte bei 15 verwandelten Feldwürfen bedeuteten eine der besten individuellen Leistungen der gesamten Qualifikation. Über das gesamte Turnier hinweg kam sie im Schnitt auf 18,0 Punkte und 9,0 Rebounds – jeweils Bestwert ihres Teams. Im wichtigen Spiel gegen Gastgeber Türkei dominierte sie mit 24 Punkten, neun Rebounds und fünf Assists und führte Ungarn zu einem Schlüssel-Erfolg. Neben Juhász verfügt Ungarn mit Spielerinnen wie Debora Dubei, Virág Takács oder Réka Lelik über einen eingespielten Kern, der taktisch diszipliniert agiert und defensiv sehr kompakt arbeitet.
In bisherigen Länderspielen waren die Ungarinnen häufig ein unangenehmer Gegner für die deutschen Korbjägerinnen. Von bisher 32 offiziellen Begegnungen gingen 21 verloren (Punktverhältnis 1.884:2.300). Die bisher letzte Partie der beiden Kontrahenten ist bereits zwölf Jahre her und datiert vom 30. Mai 2014, als im slowakischen Kosice im Rahmen eines Turnieres gespielt wurde. Deutschland gewann 74:66 und hatte Romy Bär (22 Punkte), Lisa Koop (18) und Anne Breitreiner (15) als erfolgreichste Werferinnen.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen