
29. Oktober 2026 – In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt die BG Göttingen am Samstag, 31. Oktober, die EPG Baskets Koblenz. Tip-off in der Sparkassen-Arena ist um 18:30 Uhr.
So sehen Fans die Partie live: Das Duell überträgt Sporteurope.TV hier live. Es kann ohne Livestream-Abo für 5,99 Euro gebucht werden (pay per view). Fans, die das Veilchen-Heimspiel live in der Sparkassen-Arena erleben wollen, können sich noch Tickets sichern. Diese gibt es hier im Online-Ticketshop, an der Ticket-Hotline unter 01806-991170 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus allen Netzen) sowie bei den bekannten Kartenvorverkaufsstellen. Die Arena-Kasse öffnet am Samstag um 17 Uhr.
Stand der Dinge: Die Veilchen haben am vergangenen Wochenende den Aufstiegsfavoriten MLP Academics Heidelberg an den Rand einer Niederlage gebracht (76:80) und belegen mit zwei Siegen und vier Niederlagen den 13. Tabellenplatz. Die Koblenzer mussten sich am Montag den GIESSEN 46ers 68:83 geschlagen geben und stehen mit einer ausgeglichenen Bilanz (drei Siege, drei Niederlagen) auf Platz zehn.
Spieler im Fokus: Effizientester BG-Akteur ist momentan Robin Lodders. Der erfahrene deutsche Center steht im Schnitt pro Partie rund 19 Minuten auf dem Parkett, in denen er 10,8 Punkte erzielt und 4,8 Rebounds holt. BG-Topscorer ist Zach Jackson (13,8 Punkte pro Spiel). Die meisten Rebounds holt Omar Pajic (7,7); Daniel Kirchner gibt die meisten Assists (4,5). Bei den Koblenzern ist US-Center Camaron Tongue effizientester Spieler mit rund 21 Minuten Einsatzzeit pro Spiel, 14,3 Punkten und 4,2 Rebounds. Der 25-jährige Neuzugang führt auch die teaminterne Topscorerliste an. Bei den Rebounds liegt der rumänische Forward Dragos Diculescu knapp vorn (4,3). Die meisten EPG-Assists gibt US-Guard Chase Johnson (4,3), der auch die längste Zeit von allen Koblenzern auf dem Parkett steht (rund 26 Minuten).
Gut zu wissen: Schön früh in der Saison ereilte die Koblenzer das Verletzungspech. US-Guard Tyren Moore zog sich eine schwere Knöchelverletzung zu und kann den Baskets in dieser Spielzeit nicht mehr helfen. Für ihn verpflichteten die Rheinland-Pfälzer US-Guard Frankie Collins, der am Montag gegen Gießen sein Debüt gab (12 Punkte). Die Partie gegen Gießen nicht beendet hat der deutsche Forward Jannis Sonnefeld, dem im dritten Viertel die Kniescheibe herausgesprungen war, und der lange ausfallen wird. An alte Wirkungsstätte zurück kehrt Alexander Möller, der in der Saison 2024/25 im BG-Kader stand. Baskets-Topscorer Tongue spielte vergangene Saison in der lettisch-estnischen Liga, stand dort für den BC Kalev/Cramo (Estland) verletzungsbedingt allerdings nur sechs Spiele auf dem Parkett und hatte somit kein direktes Duell mit dem Ex-Klub von Veilchen-Headcoach Martins Gulbis (VEF Riga).
Zahlen, bitte: Die Veilchen erzielen im Schnitt pro Spiel rund 80 Punkte. Bei den Koblenzern sind es rund 83 Zähler. Fast gleichauf liegen die beiden Kontrahenten bei der Feldwurf-Trefferquote (rund 45 Prozent), bei den Assists (rund 17) und den Rebounds (rund 34). Enorm verbessert hat sich die BG bei den Ballverlusten: Nur 11,8 Turnover pro Spiel bedeuten Rang drei im Liga-Ranking (nur Kichheim und Gießen leisten sich weniger). Etwas besser als Koblenz sind die Südniedersachsen auch bei der Dreier-Trefferquote (32 zu 30 Prozent). Bei der Freiwurfquote belegen die Baskets den vorletzten Platz (65 Prozent), während die Göttinger auf gute 75 Prozent kommen (Platz sechs).
Duell an der Seitenlinie: Gulbis trifft in Stephan Dohrn auf einen nicht viel erfahreneren ProA-Headcoach als der Lette es ist. Der Koblenzer Trainer geht in sein zweites Jahr auf der Baskets-Bank und war zuvor fast vier Jahre Trainer in der ProB (SC Rist Wedel, Dragons Rhöndorf). Vergangene Saison verpasste Dohrn die Playoffs deutlich, in dieser Spielzeit wollen die Baskets den Sprung unter die ersten Acht schaffen.
Das sagen die Coaches: „Wir haben ein schweres Spiel in Heidelberg hinter uns, in dem wir 30 Minuten sehr solide gespielt haben. Wir bereiten uns nun auf den etwas speziellen Stil der Koblenzer vor. Sie haben einige gute Individualisten, die kreieren können. Wenn wir unseren Stil spielen, sind wir sehr konkurrenzfähig. Wir wollen 40 Minuten kämpfen, Charakter und guten Basketball zeigen“, sagt Gulbis. Nach der Heimniederlage gegen Gießen sagte Dohrn: „Wir haben im letzten Spiel 66 Punkte gemacht, heute 68. Das ist definitiv an offensivem Output viel zu wenig. Das, was wir in den letzten beiden Spielen an Playmaking gezeigt haben, ist nicht genug, um ein Spiel zu gewinnen. Wir haben aber alles, um schneller zu spielen und den Ball offensiv besser zu bewegen. Ich glaube daran, dass wir das bereits im nächsten Spiel gegen Göttingen abrufen können.“
Die Bilanz 2025/26: In der vergangenen Saison haben die Veilchen den Baskets in beiden Spielen keine Chance gelassen. Zum Saisonauftakt siegten die Südniedersachsen in Koblenz 98:80; das Rückspiel in der Sparkassen-Arena gewann die BG 90:60.
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