Grant Anticevich (rechts) und die Veilchen bekommen es am Sonntag mit den starken Würzburgern um Max Ugrai zu tun. Bild: Viktor Meshko

4. April 2024 – Durch den Derbysieg gegen die Basketball Löwen Braunschweig hat sich die BG Göttingen wieder etwas Luft im Kampf um den Ligaverbleib verschafft und Selbstvertrauen für die verbleibenden acht Partien getankt. Für das Team von BG-Headcoach Olivier Foucart stehen nun Duelle gegen drei starke Kontrahenten auf dem Plan: Der Tabellenvierte Würzburg Baskets ist am kommenden Sonntag, 7. April, in der Sparkassen-Arena zu Gast (15:30 Uhr, live bei Dyn). Die Partie wird präsentiert vom Göttinger Tageblatt. Eine Woche später geht es für die Südniedersachsen zum Tabellensiebten Telekom Baskets Bonn (14.04.) gefolgt vom Heimspiel gegen den Tabellenzweiten NINERS Chemnitz (21.04.). Der BG-Fokus liegt derzeit ausschließlich beim nächsten Gegner Würzburg, der mit 19 Siegen die Teilnahme an den Play-ins bereits sicher, einen komfortablen Vorsprung auf Platz sieben und somit die direkte Playoff-Qualifikation im Blick hat. „Die Würzburger Spieler haben alle sehr klar definierte Rollen, und sie sind sehr gut darin, ihre Stärken innerhalb ihres Systems auszuspielen“, sagt BG-Assistenztrainer Kenneth Desloovere. „Man weiß genau, wie sie spielen werden, aber es ist dennoch sehr schwer, sie daran zu hindern.“ Tickets für das Duell mit dem Überraschungsteam gibt es noch hier im Online-Ticketshop, an der Ticket-Hotline unter 01806-991170 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus allen Netzen) sowie bei den bekannten Kartenvorverkaufsstellen. Die Arena-Kasse öffnet am Sonntag um 14 Uhr.

Das Hinspiel in Würzburg ist erst gut drei Wochen her, da es aufgrund der BG-Teilnahme an der Basketball Champions League-Qualifikation verschoben werden musste. Bei den Franken bekamen die Veilchen die starke Defensive des Teams von Baskets-Headcoach Sasa Filipovski zu spüren. Nur drei easyCredit BBL-Teams lassen im Schnitt pro Partie weniger als 80 Punkte zu. Neben dem FC Bayern München (77,6) und den NINERS Chemnitz (78,2) gehören auch die Würzburger (78,8) dazu. Im Hinspiel kamen die Göttinger nur auf 60 Zähler, so wenige wie in keiner anderen Partie in dieser Saison. Mo Gibson und Co. trafen nur sechs von 32 Dreier-Versuchen (19 Prozent). Zudem waren die Veilchen bei den Rebounds deutlich unterlegen (33:48). „Wir haben zu statisch agiert und unsere Schnelligkeit nicht ausgespielt“, sagt Desloovere.

Wichtigster Baskets-Spieler ist ohne Frage Otis Livingston II. Der US-Guard ist mit 19,7 Punkte im Schnitt der Liga-Topscorer und zusammen mit Ulms Trevion Williams effizientester easyCredit BBL-Akteur. Zudem gibt der Aufbauspieler 5,7 Assists pro Spiel. Sich nur auf ihn zu konzentrieren, würde dem tief besetzten Würzburger Kader aber nicht gerecht werden. Denn auch US-Forward Zach Seljaas (14,0 Punkte/6,3 Rebounds), US-Guard Isaiah Washington (11,9 Punkte/2,8 Assists) und Ex-Veilchen Javon Bess (10,4 Punkte/4,9 Rebounds) sind wichtige Bausteine im Filipovski-Kader. Im Hinspiel explodierte der deutsche Forward Max Ugrai und avancierte mit 17 Punkten zum Topscorer.

In einigen Statistik-Kategorien sind die Göttinger mit den Franken auf Augenhöhe: Beide Teams erzielen durchschnittlich rund 87 Punkte pro Partie, nehmen rund 35 Würfe aus dem Zwei-Punkte-Bereich, treffen rund 38 Prozent von der Drei-Punkte-Linie, treffen rund 30 Würfe aus dem Feld, geben 17 (BG) beziehungsweise 16 Assists, leisten sich 13 (BG) beziehungsweise zwölf Ballverluste und kommen auf sieben (BG) beziehungsweise acht Steals. Etwas besser sind die Würzburger bei den Offensiv-Rebounds (11:9). Den größten Unterschied macht die Verteidigung: Während die Baskets nur rund 79 Punkte pro Spiel zulassen, sind es bei der BG rund 95.

„Wir müssen wie gegen Braunschweig mit der Würzburger Physis mithalten und mit hoher Intensität spielen – das sind die Grundvoraussetzungen. In den vergangenen Partien sind wir mit dem Ball zu nachlässig umgegangen. Das dürfen wir uns gegen Würzburg nicht erlauben“, so Desloovere. „Wenn wir Stopps generieren und schnell nach vorne spielen, reißen wir auch unsere Fans mit. Sie unterstützen uns großartig, aber natürlich müssen wir auch dafür sorgen, dass sie ihr Feuer entfachen.“

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