Harper Kamp (rechts) und Chris Otule werden sich unter den Körben ein packendes Duell liefern. Bild: Klar

Für die BG Göttingen beginnt der Endspurt im Kampf um den Klassenerhalt in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL). Am kommenden Freitag, 11. März, (20 Uhr, Sparkassen Arena, live auf www.telekombasketball.de) empfängt die Mannschaft von BG-Headcoach Johan Roijakkers den Mitteldeutschen BC. Der momentane Letzte der Beko BBL-Tabelle hat durch zwei Siege in Folge den Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz auf vier Punkte verkürzt. „Es ist keine Überraschung, dass der MBC die vergangenen beiden Spiele gewonnen hat“, sagt Roijakkers. „Sie haben in vielen Spielen in dieser Saison gut mitgehalten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie eine Siegesserie starten würden.“ Das Spiel, für das nur noch rund 200 Tickets im Vorverkauf sind, wird präsentiert von den VGH Versicherungen. Voraussichtlich wird es noch Tickets an der Abendkasse der Sparkassen Arena (Öffnung um 18:30 Uhr) geben, um sicher zu gehen sollten Fans ihre Karten aber im Vorverkauf erwerben.

An das Hinspiel in Weißenfels Mitte Oktober haben die Veilchen gute Erinnerungen. Der 99:85-Erfolg war der erste Saisonsieg des Roijakkers-Teams. Ein Selbstläufer wird die Partie gegen die Wölfe aber nicht. Das Team des neuen MBC-Trainers Predrag Krunic, der im Dezember den zurückgetretenen Silvano Poropat ablöste, ließ am vergangenen Wochenende mit einem 93:90-Sieg gegen den FC Bayern München aufhorchen. Überragende Wölfe-Akteure waren Guard Frantz Massenat (24 Punkte, vier Rebounds, sechs Assists) und Center Chris Otule (22/5).

Das MBC-Team ist nicht mehr zu vergleichen mit der Mannschaft, die die BG im Oktober besiegte. Neben Coach Krunic sind Marcus Hatten, den die BG im Sommer aus medizinischen Gründen ziehen ließ, James Southerland und Louis Darby neu hinzugekommen. Zudem fehlte den Wölfen damals der verletzte TaShawn Thomas, der die meisten Rebounds beim MBC holt (im Schnitt 6,4 pro Spiel).

Das Quintett Massenat, Southerland, Hatten, Otule und Thomas sorgt für die meisten MBC-Zähler. Alle vier punkten im Schnitt zweistellig (zwischen 11,4 und 13,1). Hinter Thomas reihen sich Otule und Southerland (je 5,0 Rebounds pro Spiel) beim Kampf um vom Korb abprallende Bälle ein. Die meisten direkten Korbvorlagen geben Massenat (4,6 Assists pro Spiel) und Hatten (4,3). „Der MBC hat in Hatten und Massenat zwei gefährliche Aufbauspieler, die auch für jedes Playoff-Team spielen könnten“, weiß Roijakkers um die Stärken des Gegner.

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