
16. April 2026 – Noch drei Spiele bis zum Start der Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA: Die BG Göttingen hat ihr Minimalziel, mit Heimrecht ins Playoff-Viertelfinale zu starten, weiterhin fest im Visier. Einen Sieg benötigt das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß noch, um dies zu schaffen. Der erste von drei „Matchbällen“ bietet sich den Veilchen am kommenden Samstag, 18. April, im Duell mit den Nürnberg Falcons (18:30 Uhr, KIA Metropol ARENA). Doch auch die Franken haben ein Ziel vor Augen: Mit derzeit zwei Siegen Rückstand auf den Tabellenachten Karlsruhe gibt es für das Team von Falcons-Headcoach Ralph Junge noch eine kleine Chance, die Playoffs zu erreichen. „Nürnberg reboundet sehr gut, weil sie bestimmte physische Vorteile haben. Außerdem spielen sie ihre individuellen Stärken gut aus und wissen, was sie können“, sagt BG-Assistenztrainer Patrick Carney. Sporteurope.TV überträgt die Partie hier live – sie ist als Einzelspiel ohne Abo buchbar (pay per view).
Das Hinspiel gegen Nürnberg verloren die damals dezimierten Göttinger im Dezember relativ deutlich 78:91. Ohne Robin Lodders, Janis Jünemann und Kevin Buckingham kämpfte sich die BG nach fast 20 Punkten Rückstand im letzten Abschnitt noch einmal auf 75:84 heran, doch am Ende gingen ihr die Kräfte aus. „Wir hatten mit Nürnbergs Physis Probleme, sodass sie uns beim Rebound kontrolliert haben“, sagt Carney. „Außerdem waren wir in der Offensive zu nachlässig, haben ihnen durch Turnover zusätzliche Ballbesitze und Selbstvertrauen gegeben.“ Bei den Falcons stachen der deutsche Guard Vincent Friederici (22 Punkten), US-Guard Carter Whitt (16), der deutsche Forward Tom Stoiber (13) sowie US-Guard Evan Taylor mit einem Double-Double (10 Punkte/12 Rebounds) heraus.
Friederici steht in Schnitt von allen Nürnberger Spielern am längsten auf dem Parkett (rund 26 Minuten pro Partie) und erzielt die zweitmeisten Punkte (13,0). Bester Falcons-Werfer ist Brandton Chatfield, der auf durchschnittlich 13,7 Zähler pro Spiel kommt. Zudem sammelt der US-Center im Schnitt 6,0 Rebounds pro Partie ein – nur sein Landsmann Trevor Baskin holt mehr (7,0), der im Schnitt auch zweistellig punktet (12,3). Taylor erzielt durchschnittlich 12,0 Punkte. „Gegen Chatfield, Baskin und Taylor müssen wir um jeden Rebound kämpfen und den Bällen hinterhergehen. Das wird für uns eine größere Herausforderung als gegen Koblenz und Bayreuth“, so Carney. Nicht mehr im Falcons-Kader steht Whitt, mit dem die Nürnberger den Vertrag Ende März auf Bitte des Spielers auflösten. Ebenfalls am Samstag nicht dabei sein wird der in Göttingen aufgewachsene Julius Wolf, den Schulterbeschwerden plagen.
Die Nürnberger erzielen pro Spiel ungefähr genauso viele Punkte, wie sie zulassen (rund 83) und haben dieselbe Trefferquote aus dem Feld wie die Göttinger (48 Prozent). „Nürnberg spielt sehr system-orientiert und weiß genau, wie es seine Spieler in Szene setzen muss“, sagt Carney. „Wir erwarten nicht, dass unsere Jungs alle Nürnberger Systeme kennen, aber sie müssen die einzelnen Stärken ihrer Gegenspieler kennen.“ Durch die deutlichen Siege gegen Koblenz und Bayreuth hat sich die BG Selbstvertrauen zurückgeholt. „Die Dinge, die wir gegen Koblenz gut gemacht haben, haben wir gegen Bayreuth fortgesetzt. In einem Spiel wird es immer Läufe geben. Wichtig ist, dass wir wissen, dass wir darauf reagieren können. Wir dürfen nicht zu kompliziert spielen.“
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