BG reist zu selbstbewussten Kölnern

Duell der Point Guards: Göttingens Jordan Sears (rechts) trifft auf Kölns Jasper Günther. Bild: Swen Pförtner

26. März 2026 – Der Countdown zu den Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist für die BG Göttingen gestartet. Sechs Spiele – drei auswärts und drei zu Hause – stehen für das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß noch auf dem Programm. Zum Auftakt in die spannende Hauptrundenphase reisen die Göttinger ins Rheinland, wo sie am Sonntag, 29. März, (17 Uhr, Motorworld Köln) bei den RheinStars Köln antreten.  „Köln setzt stark auf seine Guards, sodass sie immer eine gute Ballbewegung, Spielgestaltung und Wurfauswahl haben“, sagt BG-Assistenztrainer Patrick Carney. „In der Offensive sind sie so sehr vielseitig.“ Sporteurope.TV überträgt das Duell hier live – es ist als Einzelspiel ohne Abo buchbar (pay per view).

Der Aufsteiger vom Rhein hat sich nach einem schwierigen Start gut entwickelt und belegt momentan den zwölften Tabellenplatz. Mit drei Siegen Vorsprung auf die Abstiegszone und drei Siegen Rückstand auf die Playoff-Plätze befindet sich die Mannschaft von RheinStars-Headcoach Zoran Kukic im Niemandsland und spielt entsprechend befreit. „Das kann natürlich ein Faktor werden. Anderseits spielen die meisten Teams gegen uns ohne Druck, weil wir der Favorit sind. Für uns ist das also nichts Neues“, sagt Carney. Am vergangenen Wochenende fügten die Kölner ProA-Spitzenreiter Hagen fast die fünfte Saisonniederlage zu, musste sich am Ende aber sehr knapp 91:92 geschlagen geben. Eine seiner besten Leistungen im Kölner Trikot zeigte Ex-Veilchen Haris Hujic mit 23 Punkten gegen den Klub, bei dem er vier Jahre seiner Jugend verbrachte. Kölns Topscorer Cedric Russell steuerte 19 Punkte bei, der französische Forward Kenny Baptiste kam auf 16 Zähler. Alle drei Spieler lagen damit über ihrem Durchschnitt.

Russell erzielt im Schnitt 15,0 Punkte pro Partie, bei Baptiste sind es 12,6 Zähler. Durchschnittlich zweistellig punkten auch der deutsche Center Björn Rohwer (11,8) sowie Hujic (10). Die meisten Rebounds holen Baptiste (6,7 pro Spiel), US-Guard Mike Miller (5,5) und US-Center Hall B. Elisias (4,8). Bei den Assists hat der deutsche Aufbauspieler Jasper Günther, der wie Hujic aus dem Hagener Jugendprogramm kommt, die Nase vorn (2,6). „Wir müssen es den Guards so unbequem wie möglich machen und dürfen nicht zulassen, dass die Schlüsselspieler in einen Rhythmus kommen“, so Carney. Im Hinspiel, das die Göttinger 95:83 für sich entschieden, hatte die BG Russell gut im Griff (zehn Punkte). Baptiste gehörte im Dezember noch nicht zum RheinStars-Kader, der Franzose wurde erst im Januar nachverpflichtet. Beste Kölner waren in der Partie Adam Paige und Justin Onyejiaka (je 13 Punkte), die beide gegen Hagen nicht zum Einsatz kamen.

Die Kölner kommen im Schnitt auf 82,4 Punkte pro Spiel. Dass die Kukic-Truppe offensiv explodieren kann, zeigte sie gegen Koblenz (113 Punkte), Bayreuth (93) und Hagen (91). In der Verteidigung müssen die Veilchen also wachsam sein. „In der Offensive sind wir inzwischen wieder auf einem sehr guten Weg“, sagt Carney. „Defensiv müssen wir mit der richtigen Physis agieren und dürfen in der Anfangsphase nicht zu passiv sein.“

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