Karlis Silins erzielte gegen Dijon 14 Punkte.

10. September 2023 - Die BG Göttingen hat beim Vorbereitungsturnier im französischen Luxeuil-les-Bains auch im zweiten Spiel eine Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den französischen Erstligisten JDA Dijon verlor die Mannschaft von BG-Headcoach Olivier Foucart am Sonntagnachmittag 70:110 (31:58). Im Palais des Sports starteten die Göttinger besser als im vorigen Spiel, kam dann aber mit der intensiven Verteidigung der Franzosen nicht zurecht und hielt dem hohen Tempo nur phasenweise stand. Bester Veilchen-Werfer war Umoja Gibson mit 18 Punkten.

Bei den Veilchen fehlten neben Harper Kamp (Knie) und Deondre Burns (Sprunggelenk) erneut auch Fedor Zugic (Sprunggelenk). Gibson zog sich im gestrigen Spiel gegen Heidelberg keine Verletzung zu und konnte auflaufen. Die Göttinger kamen mit viel mehr Energie aus der Kabine als gegen Heidelberg und lagen schnell 9:2 in Front. Doch der französische Viertplatzierte aus der vergangenen Saison fing sich und schaltete einen Gang in der Verteidigung hoch. Durch einen 2:10-Lauf übernahm Dijon die Führung (11:12). Ex-BBL-Spieler David Holston, der in Dijon eine Identifikationsfigur ist, war nicht zu stoppen und erhöhte auf 14:19. Auch der ehemalige Würzburger Spieler Cameron Hunt bereitete den Deutschen Probleme. So wuchs der Rückstand bis zum Viertelende auf 21:30.

Im zweiten Abschnitt versuchten die Veilchen dagegenzuhalten, leisteten sich aber zu viele Fouls und Ballverluste. Auch der Ex-Göttinger Vitalis Chikoko nutzte seine Chancen und setzte sich am Korb durch. Die Franzosen zogen auf 27:49 davon und zwangen Foucart zu einer Auszeit. Aber auch danach lief es für die BG nicht besser. Bis zur Halbzeitpause gelangen ihr nur noch vier Zähler – mit einem 31:58-Rückstand ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel hielten die Göttinger den Abschnitt in den ersten Minuten ausgeglichen (35:61). Holston und Chikoko erhöhten auf 37:68, Gibson konterte per Dreier zum 40:70. Aber auch dieses Mal ging den Veilchen in den letzten Minuten des Abschnitts die Luft aus. Osaro Rich traf einen Dreier zum 43:74 – das Viertel endete mit einem 0:9-Lauf zum 43:83.

Im Schlussabschnitt hatte die BG, bei der Grant Anticevich und Karlis Silins mit fünf Fouls ausschieden, nichts mehr entgegenzusetzen. Dijon erhöhte seinen Vorsprung schnell auf 43:90. Angesichts des hohen Rückstands spielten die Göttinger nun ohne Druck und trafen auch schwierige Würfe. Gibson und Bodie Hume schlossen einen 16:9-Lauf mit je einem Dreier zum 58:99 ab. Die Deutschen schafften es, das Viertel ausgeglichen zu gestalten; an der hohen Niederlage änderte dies nichts.

Olivier Foucart (Headcoach BG Göttingen): „Im Großen und Ganzen sieht man deutlich, dass unsere Rotation momentan zu kurz ist. Oberste Priorität hat für uns, dass die Jungs gesund werden, wir Deondre, Fedor und Harper möglichst bald zurückbekommen und wir uns ein bisschen ausruhen können. Der Trip, den wir am Wochenende gemacht haben, mit all den Veränderungen, hat viel Energie gekostet. Unser Problem ist, dass wir zu soft sind und mit zu wenig Intensität spielen. Wir müssen Lösungen finden, weiterarbeiten und Dinge präzisieren. Solche Spiele sind schmerzhaft, keiner will das erleben. Aber es ist gut, dass uns das jetzt passiert und nicht während der Saison.“

JDA Dijon – BG Göttingen 110:70 (58:31)
Die Viertel im Überblick: 30:21, 28:10, 25:12, 27:27
BG Göttingen: Burns (n.e.), Hemschemeier (8 Punkte/2 Dreier), Anticevich (3/1), Gibson (18/4, 3 Assists), Rich (5/1), Mönninghoff (4, 5 Rebounds), Hume (11/1, 5 Rebounds), Boakye, Silins (14), Wüllner, Hartwich (2), Ensminger (5/1).

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