Roijakkers: “Bell und Freyer sind Hagens Herz und Seele“

Dominik Spohr (rechts mit Hagens David Bell) kehrt mit den Veilchen an seine alte Wirkungsstätte zurück. Bild: Swen Pförtner

Nach 145 langen Tagen geht es endlich wieder los: Die BG Göttingen startet am kommenden Samstag, 24. September, in die neue easyCredit Basketball Bundesliga-Saison. Ab 18 Uhr ist das Team von BG-Headcoach Johan Roijakkers bei Phoenix Hagen zu Gast (live auf www.telekombasketball.de). „Hagen hat bereits in der Vorbereitung richtig guten Basketball gespielt“, sagt Roijakkers. „Sie hatten in der Sommerpause einige großartige Transfers.“

Durch die Saisonvorbereitung fegten die „Feuervögel“ ohne Niederlage – sieben Spiele, sieben Siege. „Wenn wir verletzungsfrei bleiben und unsere sportliche Entwicklung weiter so kontinuierlich nach oben geht, werden wir für die eine oder andere Überraschung sorgen“, sagte Freyer dem Basketball-Magazin BIG vor der Saison. Von den Hagener Leistungsträgern der vergangenen Saison sind drei geblieben: Aufbauspieler David Bell, Center Owen Klassen und der deutsche Routinier Adam Hess.

Doch auch zwei Neuzugänge kennen sich in der ersten Liga aus: Guard Richard Williams ging bereits für RASTA Vechta und die FRAPORT SKYLINERS auf Korbjagd, Trent Plaisted war in der Saison 2013/14 für ratiopharm ulm aktiv. „Plaisted bringt ihnen viel Erfahrung“, so Roijakkers. Neu in der Liga sind Rookie Chris Haas (frisch von der Bucknell University), der Kanadier Yannick Anzuluni (kam aus Schweden) und Ex-Veilchen Jeremy Dunbar, der nach drei Spielzeiten in der ProA (Göttingen, Würzburg, Vechta) den Schritt in die höchste deutsche Spielklasse wagt.

Eine weitere Konstante hingegen ist Phoenix-Headcoach Ingo Freyer. Der 45-Jährige geht in seine zehnte Spielzeit als Cheftrainer der „Feuervögel“ – kein anderer aktueller easyCredit BBL-Coach kommt auf so viele Jahre am Stück bei einem Klub. „So lange wie Bell und Freyer in Hagen sind, wird das Team nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben“, ist sich Roijakkers sicher. „Sie sind das Herz und die Seele des Teams.“ Freyer setzt neben den Routiniers auch auf den eigenen Nachwuchs. Jonas Grof (20 Jahre), Marcel Keßen (19), Julian Jasinski (20) und Pascal Zahner-Gothen (20) schnupperten bereits in der vergangenen Spielzeit Erstliga-Luft. „Spieler wie Grof und Jasinski werden den nächsten Schritt in ihrer Karriere machen“, sagt Roijakkers.