
4. April 2026 – Der BG Göttingen ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein kleiner Befreiungsschlag gelungen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß besiegte am Samstagabend die EPG Baskets Koblenz am Ende souverän 90:60 (40:31). Vor 2.040 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena legten die südniedersächsischen Gastgeber mit einer starken Defensiv-Leistung den Grundstein für den Erfolg. Nach hoher Führung im dritten Viertel überstanden die Göttinger eine Schwächephase und spielten im letzten Abschnitt ihre Qualität aus. Beste BG-Werfer waren Julius Böhmer und Wes Dreamer mit je 18 Punkten. Für die Baskets traf nur Ex-Veilchen Alex Möller zweistellig (11 Zähler). Die Highlights der Partie sind in Kürze hier bei Sporteurope.TV verfügbar.
Die Veilchen starteten mit viel defensiver Intensität in die Partie, trafen aber ihre freien Dreier nicht. Die Koblenzer nutzten dies aus, um sich die Führung zu holen (3:6/5.). Jordan Sears erlöste sein Team und traf den ersten Wurf von außen zum 6:6 (5.). Der US-Guard legte von der Freiwurflinie nach, doch von jenseits der 6,75-Meter-Linie taten sich die Gastgeber weiterhin schwer. So blieb die Partie eng (10:10/8.). Böhmer traf den zweiten BG-Dreier zum 13:10, aber die Gäste antworteten mit 0:4-Lauf zum 13:14-Viertelendstand.
Den Start ins zweite Viertel verschliefen die Südniedersachsen – die Koblenzer bauten ihren Vorsprung schnell auf 15:23 aus (13.). Nach einer Strauß-Auszeit fing sich sein Team etwas – Dreamer und Nils Schmitz brachten die BG auf 21:23 heran und zwangen Baskets-Headcoach Stephan Dohrn zu seiner ersten Auszeit (13.). Diese zeigte zunächst keine Wirkung – die Veilchen holten sich die Führung zurück (26:23/15.). Beide Mannschaften schenkten sich aber nichts. Dreamer baute den Göttinger Vorsprung per Dreier etwas aus; Calvin Wishart verkürzte wieder (31:29/18.). Den Abschnitt beendeten die Gastgeber mit einem 9:2-Lauf zum 40:31. Ein Wermutstropfen war, dass Adam Ramstedt sich verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte. Eine genaue Diagnose steht noch aus.
Nach dem Seitenwechsel bauten Janis Jünemann und Daniel Kirchner die Göttinger Führung auf 44:31 aus (21.). Bei den Gästen funktionierte nun nicht mehr viel, weil die BG weiterhin gut verteidigte und jetzt treffsicher von außen war. So zogen die Veilchen auf 50:33 davon (25.). Die anschließende Dohrn-Auszeit zeigte keine Wirkung – Mathis Mönninghoff und Sears ließen den Vorsprung auf 20 Punkte anwachsen (55:35/27.). Die zweite Auszeit von Dohrn innerhalb kürzester Zeit brachte die Koblenzer wieder in die Spur. Die Gäste ließen einen 0:13-Lauf folgen, den Jannis Sonnefeld zum 55:48 abschloss (30.). Zach Jackson beendete die BG-Durststrecke per Dreier zum 58:48; Böhmer verwandelte einen Freiwurf zum 59:48 nach einem technischen Foul von Wishart.
Ins Schlussviertel starteten den Veilchen mit einem Böhmer-Dreier, den Julian Larry aber direkt zum 62:51 konterte (32.). Aber die Gastgeber blieben offensiv stark und spielten schnell. So bauten sie ihren Vorsprung durch einen 11:0-Lauf wieder auf mehr als 20 Punkte aus (73:51/35.). Die Koblenzer hatten der BG nicht mehr viel entgegenzusetzen – Jackson schloss einen weiteren 9:1-Lauf zum 82:54 ab (37.). BG-Kapitän Mönninghoff sorgte für die letzten sechs Punkte seines Teams zum souveränen Sieg.
Fabian Strauß (Headcoach BG Göttingen): „Als wir uns auf Koblenz vorbereitet haben, haben wir natürlich auch auf die Statistiken geschaut. Koblenz ist eines der Teams, die die meisten Punkte erzielen. Deswegen war für uns klar, dass wir defensiv deutlich stabiler sein und gewissen Druck ausüben müssen. Wir haben das über Phasen gut gemacht und dabei gut ausgesehen. Wenn wir es ein bisschen zu lasch angegangen sind, hat man die Qualität von Koblenz deutlich gesehen. Es gab eine Phase, in der wir etwas zu frech waren und zu viel zugelassen haben. Alles in allem muss ich den Jungs heute ein riesiges Lob aussprechen, weil sie nach dem ersten Viertel verstanden haben, was sie über Penetration, Ball rauspassen und harte Defense für Körbe kreieren können.“
Stephan Dohrn (Headcoach EPG Baskets Koblenz): „Es war ein verdienter Sieg für Göttingen. Ich denke, dass für mein Team heute ein bisschen mehr drin gewesen wäre. Das soll nicht despektierlich klingen - wir haben mit 30 verloren - aber wir hatten Phasen, in denen wir ganz gut gespielt haben. In der ersten Halbzeit haben wir 14 Göttinger Ballverluste provoziert. Aber wir hatten heute keine Offense. Vielleicht hätten wir es ein bisschen knapper gestalten können, wenn wir im Zwei- und Drei-Punkte-Bereich nicht so schlecht abschließen. Somit war es dann nur eine Frage der Zeit, dass so ein guter Gegner wie Göttingen zu Hause wegzieht. Da konnten wir dann am Ende nicht gegenhalten.“
BG Göttingen – EPG Baskets Koblenz 90:60 (40:31)
Die Viertel im Überblick: 13:14, 27:17, 19:17, 31:12
Zuschauende: 2.040
BG Göttingen: Schmitz (3 Punkte/1 Dreier), Ramstedt (3), Sears (13/1, 4 Assists), Kirchner (2), Drescher (2), Lodders (2), Nguyen, Mönninghoff (14/3), Jünemann (4), Jackson (11/1), Dreamer (18/6, 7 Rebounds, 4 Assists), Böhmer (18/3).
EPG Baskets Koblenz: Jeffries (8 Punkte/2 Dreier), Larry (8/1), Buck (5/1), Wishart (7/1, 7 Assists), Kovacevic (2), Girgin, Niedermanner (6, 6 Rebounds), McCall (8/1), Bacak (3), Sonnefeld (2), Gaspers, Möller (11).
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