
22. Oktober 2026 – In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA tritt die BG Göttingen am Samstag, 24. Oktober, bei den MLP Academics Heidelberg an. Tip-off im SNP Dome ist um 19:30 Uhr.
So sehen Fans die Partie live: Das Duell überträgt Sporteurope.TV hier live. Fans, die sich keinen Pass gesichert haben, können das Spiel einzeln buchen (pay per view).
Stand der Dinge: Die Veilchen haben am vergangenen Wochenende ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Trotz dezimierten Kaders (nur sieben Profis standen zur Verfügung) besiegten die Südniedersachsen die Nürnberg Falcons souverän 95:74. Beim Aufstiegsfavoriten Heidelberg läuft fast alles nach Plan. Viermal gingen die Kurpfälzer in dieser Spielzeit schon als Sieger vom Parkett. Einen Ausrutscher leisteten sich Academics-Kapitän Paul Zipser und Co. gegen die SBB Börde Baskets (74:85).
Spieler im Fokus: Eine starke Leistung zeigte Veilchen-Center Robin Lodders gegen Nürnberg. Der Deutsche erzielte 19 Punkte und holte acht Rebounds. Im Schnitt die meisten BG-Punkte erzielen Zach Jackson und Radvilas Kneizys (je 13,5). Bester Göttinger Rebounder ist Omar Pajic (8,2); die meisten Assists gibt Daniel Kirchner (4,4). Bei den Heidelbergern kommt Neuzugang Chuck Harris auf durchschnittlich die meisten Punkte pro Spiel (15,8) gefolgt von seinem US-Landsmann Frank Champion (11,8), der ebenfalls neu im Academics-Kader ist. Die meisten Rebounds holt der deutsche Forward Cantia Rahming (8,0); die meisten Assists gibt ebenfalls Harris (4,6).
Gut zu wissen: Bei den Heidelbergern spielt Ex-Veilchen Erol Ersek, der während des Finalturniers 2020 in München zum Göttinger Kader gehörte. Neben ihm ist der Academics-Kader mit vielen erstliga-erfahrenen Profis bestückt. Ex-NBA- und Euroleague-Profi Paul Zipser ist seinem Heimatklub treu geblieben, ebenso wie Niklas Würzner. Auch der deutsche Guard Kevin McClain spielte schon vergangene Saison bei den Academics. Neu hinzugekommen sind der deutsche Forward Joschka Ferner (Ulm, Crailsheim, Vechta) sowie der deutsche Center Lorenz Brenneke (Berlin, Frankfurt). Neben Harris und Champion haben die Kurpfälzer noch einen weiteren ausländischen Spieler verpflichtet: US-Center Nick Muszynski kam aus der belgisch-niederländischen BNXT-League von Limburg United. Ins rund 310 Kilometer von Göttingen entfernte Heidelberg reisen die Veilchen bereits am Freitag, um am Samstag keine Reisestrapazen in den Beinen zu haben.
Zahlen, bitte: Die Veilchen erzielen im Schnitt pro Spiel rund 81 Punkte. Bei den Academics sind es rund 87 Punkte – nur Kirchheim kommt auf mehr Zähler (95). Deutlich besser als die BG sind die Heidelberger in der Verteidigung: Die Kurpfälzer lassen durchschnittlich nur rund 71 Punkte zu; die Göttinger rund 84. Besser als Heidelberg sind die Südniedersachsen nur bei den Offensiv-Rebounds (11,8 zu 7,4) und den Ballverlusten (12,4 zu 14,4). Die Academics sind Liga-Spitzenreiter bei der Dreier-Trefferquote (43 Prozent) und den Blocks (4,4).
Duell an der Seitenlinie: Deutlich mehr Headcoach-Erfahrung als sein Heidelberger Pendant hat Veilchen-Trainer Martins Gulbis. Der Lette nahm bereits 2012 seinen ersten Posten als Cheftrainer an. Academics-Headcoach Carlo Finetti übernahm die Heidelberger im Februar von Danny Jansson, dessen Assistenztrainer er zuvor war, und somit erst zum zweiten Mal ein Team als Headcoach (nach dem italienischen Zweitligisten Apu Udine 2023 als Interims-Cheftrainer).
Das sagen die Coaches: „Ich war sehr zufrieden damit, wie wir in der zweiten Halbzeit gegen Nürnberg auf unsere Probleme reagiert haben, als Team zusammengeblieben sind und Vertrauen in unsere Verteidigung hatten. Diese Woche bereiten wir uns auf einen sehr schweren Gegner vor, der Favorit in dieser Liga ist. Ich habe großen Respekt vor Heidelberg. Jedes Auswärtsspiel ist schwer, sodass wir sehr fokussiert sein müssen“, sagt Gulbis. Nach dem 74:51-Erfolg gegen Karlsruhe sagte Finetti: „Es ist in dieser Liga nie einfach, einen Sieg zu holen. Wer glaubt, dass jedes Spiel für uns oder für einen Anwärter auf die Playoffs einfach sein sollte, irrt sich. Wenn man in dieser Liga nicht voll da ist und keine Verteidigung spielt, wird es eine lange Nacht. Wir freuen uns über das Ergebnis, aber auch darüber, wie wir die erste Halbzeit angegangen sind.“
Die Bilanz 2025/26: Da Heidelberg als Absteiger neu in der ProA ist, gab es in der vergangenen Saison kein Duell zwischen den beiden Teams.
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