Veilchen starten mit Heimspiel gegen den SYNTAINICS MBC ins neue Jahr

Duell auf den großen Positionen: Harper Kamp (rechts) trifft am Mittwoch auf John Bryant. Bild: Andreas Bez

2. Januar 2023 – Der Start ins neue Jahr bedeutet für die BG Göttingen erst einmal Abschied zu nehmen. Das Team von BG-Headcoach Roel Moors bestreitet am kommenden Mittwoch, 4. Januar, das letzte Heimspiel in der Sparkassen-Arena, bevor diese dann für fast drei Monate wegen der Vorbereitung auf die Kampfmittelbeseitigungen gesperrt wird. Zurück in die Sparkassen-Arena geht es am 1. April. Zum „Abschiedsspiel“ empfangen die Veilchen ab 19 Uhr den SYNTAINICS MBC (live bei MagentaSport). Die Weißenfelser gewannen vier ihrer vergangenen sechs Spiele und haben sich auf den zwölften Tabellenplatz vorgeschoben. „Weißenfels ist ein offensiv sehr talentiertes Team“, sagt BG-Assistenztrainer Olivier Foucart. „In den vergangenen Wochen haben sie aber auch in der Defensive einige Schritte nach vorn gemacht.“ Doch auch die BG befindet sich in einer guten Phase und hat ihre Siegesserie auf vier Spiele ausgebaut. Für das Spannung versprechende Duell gibt es noch Tickets bei den bekannten Kartenvorverkaufsstellen und hier im Online-Ticketshop. Die Arena-Tageskasse öffnet am Mittwoch um 17:30 Uhr. Die BG-Geschäftsstelle bleibt am Mittwoch geschlossen.

Die defensiven Fortschritte waren beim vergangenen Spiel der „Wölfe“ deutlich zu erkennen. Nur 66 Punkte gestattete die Mannschaft von MBC-Headcoach Igor Jovovic den MHP RIESEN Ludwigsburg und entschied die umkämpfte Partie 69:66 für sich. Und das, obwohl ihr Topscorer Kris Clyburn (15,0 Punkte pro Spiel) nur einen einzigen Wurf aus dem Feld traf – allerdings zehnmal perfekt von der Freiwurflinie blieb. Ebenso fehlte den Weißenfelsern in Kostja Mushidi aufgrund einer Sprunggelenksverletzung ihr zweitbester Punktesammler (13,6). Eine erneut starke Leistung zeigte Martin Breunig. Der deutsche Center erzielte ein Double-Double (elf Punkte, zehn Rebounds) und war gegen Ludwigsburg effizientester MBC-Akteur.

„Weißenfels hat Spieler, die den Korb gut attackieren und werfen können“, sagt Foucart. „Sie spielen ein hohes Tempo und sind gut in der Transition. In John Bryant und Tremmell Darden haben sie zwei sehr erfahrene Akteure.“ Ausgezahlt hat sich für den SYNTAINICS MBC die Trennung von ihrem Topscorer Lamont Jones. Dessen Nachfolger Charles Callison erzielt im Schnitt zwar weniger Punkte (11,4), gibt aber mehr direkte Korbvorlagen (5,1).

Wie die BG gehören auch die „Wölfe“ zu den besten Teams von jenseits der 6,75-Meter-Marke. 38 Prozent ihrer Drei-Punkte-Würfe versenkt die Jovovic-Mannschaft (8,6 pro Spiel). Gegen Ludwigsburg waren es hingegen nur 21 Prozent (drei Dreier) – allerdings schickten die Schwaben Clyburn und Co. 29-mal an die Freiwurfline, wodurch sie mehr als ein Drittel ihrer Punkte erzielten (24). „Der MBC ist ein Team, das leicht mehr als 100 Punkte erzielen kann. Darum müssen wir uns noch mehr als sonst auf unsere Verteidigung konzentrieren“, so Foucart. „Wir sind in der Defensive in den vergangenen Wochen immer besser geworden – es gibt aber immer noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern.“