In Würzburg gibt es für die BG ein Wiedersehen mit Ex-Veilchen Javon Bess. Bild: Viktor Meshko

12. März 2024 – Rund zwei Monate vor dem easyCredit BBL-Hauptrundenende trifft die BG Göttingen in dieser Woche zum ersten Mal in dieser Saison auf die Würzburg Baskets. Das Duell mit den Franken am Mittwoch, 13. März, (20 Uhr, tectake Arena, live bei Dyn) ist ein Nachholspiel vom 1. Spieltag, das aufgrund der BG-Teilnahme an der Basketball Champions League-Qualifikation verlegt werden musste. Auf die Mannschaft von BG-Headcoach Olivier Foucart wartet ein starker Gegner: Die Würzburger kämpfen als Tabellenvierter um die direkte Qualifikation für die Playoffs und setzten ihre Siegesserie am vergangenen Wochenende mit einem eindrucksvollen 96:76-Erfolg bei den EWE Baskets Oldenburg fort. „Die Würzburg Baskets schaffen es sehr häufig, ihre Stärken auszuspielen. Sie haben eine bestimmte Spielweise, in der ihre Rollen sehr klar sind“, sagt BG-Assistenztrainer Kenneth Desloovere. „Außerdem findet Würzburg auch bei schlechten Leistungen einen Weg, die Spiele zu gewinnen. Das gibt ihnen enormes Selbstvertrauen.“

Überragender Würzburger Spieler in Oldenburg war Zach Seljaas. Der US-Forward erzielte 30 Punkte, traf fünf seiner sechs Dreier-Versuche und holte sechs Rebounds. Sein Teamkollege Otis Livingston II kam auf 20 Zähler, sodass die beiden für mehr als die Hälfte der Baskets-Punkte sorgten. Im Schnitt erzielt kein Spieler in der Liga mehr Zähler als Livingston (19,8). Der US-Guard, der während der vergangenen Saison von Crailsheim nach Bayreuth und im Sommer nach Würzburg gewechselt war, ist zudem bester Baskets-Passgeber (5,5 Assists pro Spiel). „Livingston ist ein sehr guter Werfer, der für sich selbst kreieren kann“, sagt Desloovere über den Aufbauspieler, der bisher bei allen 22 easyCredit BBL-Partien in der Startaufstellung von Baskets-Headcoach Sasa Filipovski stand. Nur ein weiterer Würzburger Spieler hat dies auch geschafft: Ex-Veilchen Javon Bess. Der US-Forward ist einer der wichtigsten Baskets-Akteure und steht durchschnittlich die längste Zeit auf dem Parkett (rund 32 Minuten).

Neben Livingston punkten Seljaas (14,4 Zähler), Isaiah Washington (12,8), Bess (10,7) und Darius Perry (10,1) zweistellig. Die meisten Rebounds pro Spiel holen Seljaas (6,2), der kanadische Center Owen Klassen (5,5) und Bess (5,0). Bei Bess wissen die Würzburger aber insbesondere seine starke Verteidigung zu schätzen. „Bess ist ein sehr intelligenter Spieler“, so Desloovere. Insgesamt gehören die Franken zu den besten Defensiv-Teams der Liga und lassen im Schnitt nur 79,3 Punkte pro Spiel zu. Nur Chemnitz (76,9) und München (77,6) gestatten ihren Gegnern weniger Zähler. In der Offensive setzt die Filipovski-Truppe auf ihre Stärke von jenseits der Drei-Punkte-Linie. Im Schnitt treffen Seljaas und Co. rund elf Dreier pro Spiel bei 29 Versuchen (38,6 Prozent). Aus dem Zweier-Bereich weisen sie hingegen die schlechteste Trefferquote alles Teams auf ( 51,5 Prozent).

Wie der vorige BG-Gegner Ulm gehören auch die Würzburger zu den besten Teams hinsichtlich der Steals (8,0 pro Spiel). Ebenso leisten sich die Baskets nur sehr wenige Ballverluste (11,5 pro Partie). „Wir müssen mental auf die physische Würzburger Spielweise vorbereitet sein“, sagt Desloovere. „In der Verteidigung müssen wir mit viel Energie agieren und versuchen, das Scoring und die Kreativität ihrer Guards so gut es geht zu limitieren. Das wird nicht einfach. Viele Teams haben das schon versucht und sind daran gescheitert.“

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