Meistertrainer Bauermann soll Veilchen-Gegner Impulse geben

Jake Odum (Mitte) ist Dreh- und Angelpunkt im Würzburger Spiel. Bild: Viktor Meshko

Gleich zu Beginn des neuen Jahres steht für die BG Göttingen und ihre Fans in der easyCredit Basketball Bundesliga (easyCredit BBL) ein interessantes Duell auf dem Spielplan. Dass die Veilchen vor knapp zwei Wochen bereits gegen ihren kommenden Gegner, s.Oliver Würzburg, antraten, ist dabei nicht die Besonderheit. Am Freitag, 6. Januar, gibt der ehemalige Bundestrainer Dirk Bauermann sein deutsches Trainer-Comeback in der Göttinger Sparkassen-Arena (19:00 Uhr, live auf www.telekombasketball.de). Die Würzburger beurlaubten zum Jahresende ihren Headcoach Doug Spradley und stellten kurz darauf den vierfachen Trainer des Jahres als Nachfolger vor.

Für die von vielen Basketball-Fachleuten und –Fans mit Spannung erwartete Rückkehr des Leverkusener und Bamberger Meistertrainers nach Deutschland gibt es noch Tickets in der BG-Geschäftsstelle (Hannoversche Str. 43-47, Göttingen, freitags bis 13 Uhr geöffnet), bei den bekannten AD-ticket-Vorverkaufsstellen, hier im Online-Shop und ab 17:30 Uhr an der Arena-Abendkasse. Aufgrund verstärkter Sicherheitskontrollen und damit verbundener längerer Wartezeit bittet die BG die Besucher frühzeitig (mindestens eine Stunde vor Spielbeginn) an der Arena zu sein.

„Würzburg wird neue Impulse von seinem neuen Trainer bekommen“, sagt BG-Headcoach Johan Roijakkers. Das Hinspiel in Franken am zweiten Weihnachtsfeiertag verloren die Veilchen denkbar knapp 86:87. Am Schluss übernahm der überragende Alex Ruoff (24 Punkte, sechs Rebounds, sechs Assists) für Göttingen Verantwortung, konnte den letzten Angriff aber nicht erfolgreich abschließen.

Dreh- und Angelpunkt im Würzburger Spiel ist Jake Odum. Den 25-jährigen US-Guard (25 Punkte) und Lamonte Ulmer (22) bekam die Roijakkers-Truppe beim Hinspiel nicht in den Griff. Odum ist inzwischen effektivster Liga-Akteur, kommt im Schnitt auf 16,4 Punkte pro Spiel, 4,2 Rebounds und 6,6 Assists. Der Aufbauspieler steht auch mit Abstand am längsten auf dem Parkett (durchschnittlich 34 Minuten pro Spiel), gegen die Veilchen wechselte Spradley ihn nicht einmal aus.

Ulmer erzielt im Schnitt 13,1 Zähler pro Partie, gefolgt von Brendan Lane (12,9) und Marshawn Powell (11,2). Powell (5,8 Rebounds pro Spiel) und Lane (4,6) sind auch beste Rebounder ihres Teams. Nicht mitwirken konnte im Hinspiel der erkrankte Kresimir Loncar, der inzwischen aber wieder genesen ist. Roijakkers hat Respekt vor den Impulsen, die Bauermann den Würzburgern geben wird: „Wir hoffen, so lange wie möglich im Spiel zu bleiben.“