Nelson jubelt, Lomazs wird enttäuscht

Riesig war der Jubel bei Luke Nelson (Mitte) und seinen britischen Teamkameraden nach dem Sieg gegen Deutschland. Bild: FIBA Europe

23. Februar 2021 – Gegensätzlicher hätten die Länderspielergebnisse der beiden Nationalspieler der BG Göttingen kaum sein können. Während Luke Nelson mit der britischen Nationalmannschaft die EM-Qualifikation bejubelte, verpassten Rihards Lomazs und die Letten die Teilnahme an der Kontinental-Meisterschaft. In der Gruppe G qualifizierten sich die Briten als Zweiter punktgleich mit dem Gruppenersten Frankreich und Gastgeber Deutschland für die Europameisterschaft, die für 2022 geplant ist. Nelson erzielte im Duell gegen das deutsche Nationalteam mit der Schlusssirene die entscheidenden Punkte zum 83:81-Sieg. Die Letten belegten in der Gruppe H den letzten Rang, weil sie das entscheidende Duell gegen Bulgarien knapp 66:67 verloren.

Für Nelson war die Länderspielreise ins montenegrinische Podgorica ein kompletter Erfolg. Nach dem knappen Sieg gegen Deutschland, bei dem der BG-Guard in rund 32 Minuten Spielzeit 17 Punkte erzielte, vier Rebounds holte und drei Assists gab, folgte ein überraschend deutlicher 94:73-Erfolg gegen Gruppensieger Frankreich. Auch bei dieser Partie stand Nelson rund 32 Minuten auf dem Parkett (14 Punkte, drei Rebounds, sechs Assists).

Ganz anders lief es für Lomazs in Riga, der Hauptstadt seines Heimatlandes. Durch einen Erfolg gegen Bulgarien hätten die Letten das EM-Ticket sicher gehabt, doch nach einem 6:15 im Schlussviertel mussten sich die Balten geschlagen geben. Lomazs stand rund 31 Minuten auf dem Spielfeld (sechs Punkte). Zum Abschluss gab es für die Letten dann noch eine knappe 94:97-Niederlage nach Verlängerung gegen Griechenland. Der BG-Guard kam in rund 29 Minuten Spielzeit auf fünf Punkte und sieben Assists.